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Ultraschall gegen Dehnungsstreifen: Sinnvolle Methode?

Bei einer Ultraschallbehandlung wird die Haut zahlreichen Schwingungen ausgesetzt, die verschiedene Effekte auf den Organismus haben. In der Kosmetik hat sich diese Methode bewährt – doch hilft Ultraschall gegen Dehnungsstreifen wirklich?

Die Ultraschallbehandlung wird häufig als kleiner Bruder der Laserbehandlung bezeichnet. Sie ist sanfter, günstiger und hat insgesamt gesehen weniger Einfluss auf das Hautbild.

Dennoch kann man Ultraschall und Laser grundsätzlich nicht miteinander vergleichen, da es sich um völlig unterschiedliche Funktionsweisen handelt.

Der Ruf als kleiner Bruder kommt lediglich deshalb zustande, weil die Geräte und die Durchführung ähnlich aussehen.

Welche Effekte hat Ultraschall auf Dehnungsstreifen?

Ultraschallgeräte werden auf die Haut aufgelegt und sorgen dort für die Entstehung zahlreicher Schwingungen innerhalb kürzester Zeit. Diese Schwingungen haben verschiedene Effekte auf die Haut:

  • Entstehung von Zwischenräumen im Bindegewebe
  • Verbesserte Durchblutung
  • Stimulation des Stoffwechsels
  • Anregung der Kollagenproduktion

All diese Faktoren – insbesondere die Entstehung von Zwischenräumen im Bindegewebe – sorgen dafür, dass die Wirkstoffe von Cremes besser in die Haut einziehen können.

Aber auch ohne den Einsatz von Cremes trägt Ultraschall gegen Dehnungsstreifen Früchte. Dadurch, dass die Kollagenproduktion angeregt wird, sollte sich das Erscheinungsbild der Dehnungsstreifen auch ohne zusätzliche Hilfsmittel verbessern.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Um tatsächliche Effekte der Ultraschallbehandlung wahrnehmen zu können, muss die Behandlung über mehrere Wochen hinweg im Takt von einigen Tagen durchgeführt werden.

Viele Anbieter sprechen von circa zehn Sitzungen, die jeweils 20 Minuten dauern. Die Anzahl und die Dauer der Sitzungen können natürlich variieren.

Muss man für Ultraschallbehandlungen zum Arzt?

Ultraschallbehandlungen können wahlweise beim Arzt oder beim Kosmetiker durchgeführt werden. Allerdings muss man dabei mit Kosten von circa 30,00 Euro pro Sitzung rechnen. Bei insgesamt zehn Sitzungen macht das ungefähr 300,00 Euro.

Natürlich kann man Ultraschallbehandlungen auch in Eigenregie innerhalb der eigenen vier Wände durchführen. Ultraschall ist schließlich eine sehr sanfte Methode, weshalb man dadurch normalerweise keine Schäden anrichten kann.

Dabei muss man jedoch bedenken, dass solche Ultraschallgeräte gut und gerne 250,00 Euro aufwärts kosten. Dabei wären sie allerdings immer noch günstiger als die Sitzungen beim Profi. Zudem könnte man das Gerät auch nach der Behandlung der Schwangerschaftsstreifen noch einsetzen.

Fazit: Ultraschall gegen Dehnungsstreifen

Ultraschallbehandlungen machen bei Dehnungsstreifen tatsächlich Sinn. Allerdings darf man – wie so häufig bei Geweberissen – nicht zu viel erwarten und muss einiges an Geduld aufbringen.

Man kann den Effekt von Ultraschallbehandlungen jedoch potenzieren, indem man gleichzeitig Cremes gegen Dehnungsstreifen einsetzt. Diese können durch die vorherige Ultraschallbehandlung besser in die Haut eindringen.

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