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Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen – Die Angst der werdenden Mütter

Die meisten werdenden Mütter fürchten sie ungemein, Schwangerschaftsstreifen. Verwunderlich ist diese Angst nicht, denn gerade die Haut am Bauch, sowie an den Brüsten wird während einer Schwangerschaft auf eine harte Probe gestellt. Wer ohnehin mit einem schwachen Bindegewebe zu kämpfen hat, fürchtet sich außerdem mit Recht vor dem „Zebra-Look“.

Schließlich können Schwangerschaftsstreifen extrem stark ausfallen und sogar Oberarme, wie Oberschenkel betreffen. Zahlreiche Betroffene leiden sogar so stark an diesen Hautrissen, dass sie mit Depressionen zu kämpfen haben. Diese Frauen fühlen sich nach der Geburt ihres Kindes hässlich, wie unattraktiv und fallen in ein tiefes, schwarzes Loch.

Was sind Schwangerschaftsstreifen?

Schwangerschaftsstreifen oder auch sogenannte Striae sind feine Risse, die im Unterhautgewebe  entstehen können. An diesen Stellen wird die Haut dünner und die Blutgefäße schimmern bläulich bis rötlich-violett durch. Mit der Zeit vernarben diese Stellen und die unschönen Streifen werden weißperlmuttfarben. Häufig betroffen sind bei Frauen Körperstellen, wie Bauch, Hüften, Po, Brüste, aber auch manchmal die Oberarme, sowie die Oberschenkel. Laut wissenschaftlichen Studien hat jede zweite werdende Mutter mit Schwangerschaftsstreifen zu kämpfen.

Wie kommt es zu Schwangerschaftsstreifen?

Am besten stellt man sich die Schwangerschaftsstreifen wie ein Gummiband vor, dessen Fasern gerissen sind. Schwangerschaftsstreifen entstehen, wenn die Haut zu zügig überdehnt wird und im gleichen Zuge die Elastizität der Haut beeinträchtigt ist. Nicht nur eine Bindegewebsschwäche spielt hier eine Rolle, denn ebenso bedeutsam sind in diesem Fall auch die Hormone.

Kommt es, zum Beispiel, zu einem zu hohen Cortisolspiegel, wie es in einer Schwangerschaft der Fall ist, fördert dies die Schwangerschaftsstreifenbildung. Der Grund ist schnell erklärt, denn durch das Hormon kann die Haut mehr Wasser an sich binden und verschlechtert parallel damit die Dehnungsfähigkeit der Haut.

Für viele Frauen sind Schwangerschaftsstreifen ein Problem

Bei rund 70% der Frauen entstehen Schwangerschaftsstreifen am Bauch, an den Hüften, sowie am Po. Einige Damen haben mit diesem Zebra-Look sogar an Oberschenkeln, wie Oberarmen zu kämpfen. Mit der Zeit verblassen diese unschönen Streifen zwar meist, aber dennoch leiden zahlreiche Frauen an diesem kosmetischen Problem. Gerade im Frühjahr, wie Sommer meiden Betroffene das Tragen von kurzen Röcken, Kleider und Co. Im Bikini das Freibad zu besuchen oder im Urlaub am Strand das Sonnenbaden zu genießen, kommt für einige Frauen mit Schwangerschaftsstreifen gar nicht mehr in Frage. Einige Frauen trauen sich noch nicht einmal mehr sich knapp bekleidet oder gar nackt dem Partner zu zeigen.

Das Selbstbewusstsein vieler Frauen leidet. Betroffene fühlen sich wegen ihrer Schwangerschaftsstreifen unattraktiv und möchten buchstäblich aus der Haut fahren. Ein Blick in den Spiegel lässt zahlreiche Frauen verzweifeln, denn einige Mütter haben da, mit sehr ausgeprägten Hautrissen am Bauch, Po, Oberarmen, Oberschenkeln, wie an den Brüsten zu kämpfen. Auch, wenn die Dehnungsstreifen mit der Zeit verblassen und nicht mehr ganz so ausgeprägt erscheinen, leiden zahlreiche Betroffene an diesen unschönen Hautrissen.

Der Lieblingsrock der vor der Schwangerschaft so schön die Beine zur Geltung gebracht hat, bleibt jetzt immer öfter im Schrank. Anstatt des sexy Bikinis kommt ein formloser Badeanzug zum Einsatz, damit wenigstens die Schwangerschaftsstreifen am Bauch versteckt werden können. Manche Frauen gehen sogar so weit und meiden Freibäder, Hallenbäder, Badeseen und verzichten zu gerne auf einen Strandurlaub. Dabei spielt es meist keine Rolle, ob die Hautrisse tatsächlich durch eine Schwangerschaft hervorgerufen wurden oder ob diese aus anderen Gründen den weiblichen Körper zieren.

Schwangerschaftsstreifen - Ursachen und Behandlung
Schwangerschaftsstreifen – Ursachen und Behandlung

Wenn Schwangerschaftsstreifen, die Psyche belasten

Wird das Hautgewebe einer starken Belastung ausgesetzt, treten oftmals Dehnungsstreifen auf. Gerade während einer Schwangerschaft entstehen allzu schnell Risse in der Unterhaut. Schließlich dehnt sich die Haut jetzt an vielen Stellen am weiblichen Körper extrem aus. Aus diesem Grund werden diese Hautrisse auch Schwangerschaftsstreifen genannt. Die charakteristische bläulich schimmernde Färbung ist auf die darunterliegenden Blutgefäße zurückzuführen. Schwangerschaftsstreifen entstehen bei rund 90% der werdenden Mütter. Oftmals bewirken auch vorbeugende Maßnahmen nicht den gewünschten Effekt.

Ist das Baby geboren und Mütter finden wieder zu ihrem Normalgewicht zurück, werden die Nebenwirkungen der Schwangerschaft erst richtig sichtbar. Vor allem am Bauch, Hüften, wie an den Brüsten zeigen sich jetzt die unschönen Hautrisse. Einige Frauen müssen sogar feststellen, dass das Bindegewebe ebenso an Oberarmen, wie Oberschenkel gerissen ist. Für viele Betroffene kein schöner Anblick. Vor allem Frauen, die zuvor eine makellose Haut besaßen, leiden jetzt extrem unter ihrem Aussehen und haben nach der Schwangerschaft mit Depressionen zu kämpfen.

Haben sich die frisch gebackenen Mütter vor der Schwangerschaft noch gerne kurz und knapp gekleidet, versuchen viele jetzt ihren Körper zu verstecken. Lange Hosen, Shirts und Co werden auch im Hochsommer getragen, damit bloß niemand die unschönen Schwangerschaftsstreifen zu Gesicht bekommt. Dies gilt auch häufig für den Partner, so dass schon so manche Beziehung an diesem Frauenproblem zerbrochen ist. Zuvor noch die Beauty-, wie Mode-Queen, verwandeln sich viele Frauen nach der Schwangerschaft in ein graues Mäuschen.

Öle, wie Cremes versprechen diesen Frauen viel und einige Betroffene haben da schon allerlei teure Produkte angewendet. Leider sind die Versprechungen oftmals größer als die Wirkung. Kostspielige operative Eingriffe hingegen können sich die wenigsten Betroffenen leisten und auch diese zeigen nicht immer den erhofften Erfolg. Die häufig breiten rot-bläulichen Schwangerschaftsstreifen an Bauch, Beine, Arme, Bauch und/oder an den Brüsten lassen sich leider nicht so einfach bekämpfen, wenn sie einmal aufgetreten sind.

Sogar Frauen, die im Vorfeld regelmäßig mit Öle und Cremes, wie Wechselduschen und Trockenbürstenmassagen ihre Haut gepflegt haben, damit das Bindegewebe die Schwangerschaft heil übersteht, muss dennoch mit diesen hässlichen Hautrissen rechnen. Auch, wenn sich viele Schwangere im Vorfeld auf diese Nebenwirkung einstellen, ist die Realität am Ende für so manche Frau ein tiefsitzender Schock. Da kann der Partner auch noch so oft bezeugen, dass er seine Frau auch mit Schwangerschaftsstreifen liebt, für die Betroffenen bricht geradezu eine Welt zusammen. Sie können sich nicht vorstellen, dass sie mit diesen hässlichen Streifen noch attraktiv auf Andere wirken.

Wann ist das Risiko groß, dass es während einer Schwangerschaft zu Schwangerschaftsstreifen kommt?

  • Große, schwere Babys
  • Mehrlingsgeburten
  • Schwaches Bindegewebe
  • Gewichtsschwankungen
  • Junge Frauen

Wie lassen sich Schwangerschaftsstreifen vorbeugend behandeln?

Am besten ist es natürlich, wenn Schwangerschaftsstreifen gar nicht erst in Erscheinung treten. Demnach macht es Sinn ab der ersten Schwangerschaftswoche vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Spezielle Öle, wie Cremes, die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen, können ruhig mehrmals täglich zum Einsatz kommen. Kombiniert mit einer leichten Massage wird die Haut und damit auch das Bindegewebe elastischer und reißt bei Dehnung der Haut nicht mehr so schnell. Die speziellen Öle, wie Cremes versorgen die Haut nicht nur mit reichhaltiger Feuchtigkeit, sondern ebenso mit wertvollen Vitaminen. Jojoba-, Calendula-, Mandel- oder auch Vitamin-E-haltiges Weizenkeimöl eignen sich hier besonders gut. Wird das Öl direkt nach dem Duschen noch in die feuchte Haut gerieben, pflegt dieses sogar noch besser.

Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat empfiehlt es sich außerdem zweimal täglich eine Zupfmassage gegen die hässlichen Streifen vorzunehmen. Hierbei gilt es mit Daumen und Zeigefinger eine etwa zwei Zentimeter dicke Hautfalte anzuheben und leicht zu kneten. Dies lockert das Bindegewebe. Auch kreisende Bewegungen oder aber eine Trockenbürstenmassage bescheren diesen Effekt und helfen Schwangerschaftsstreifen zu verhindern.

Auch Wechselduschen straffen das Gewebe, kurbeln die Blutzirkulation an und stärken sogar gleichzeitig das Abwehrsystem. Beginnen sollten Schwangere mit kaltem Wasser und dann das Warme folgen lassen. Von den Beinen  hinauf zur Brust gilt es dieses im Wechsel etwa vier bis fünf Ml vorzunehmen.

Wie lassen sich bereits entstandene Schwangerschaftsstreifen bekämpfen?

Bereits entstandene Schwangerschaftsstreifen sind schwer wieder zu beseitigen. Schließlich handelt es sich hier um Hautrisse, die im Bindegewebe unter der oberen Hautschicht entstanden sind. Auch in diesem Fall ist eine regelmäßige Massage mit speziellen Cremes, wie Ölen natürlich nicht verkehrt. Durch die Pflege verblassen die Schwangerschaftsstreifen meist schneller und stechen demnach nicht mehr ganz so stark ins Auge. Gänzlich verschwinden, werden die unschönen Hautrisse aber auf diese Weise nicht.

Mit Hilfe eines Derma Rollers sollen aber auch Schwangerschaftsstreifen sich wieder verabschieden können. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Roller, der mit ganz feinen Mikronadeln ausgestattet ist. Durch das Rollen an den betroffenen Körperstellen entstehen dann winzig kleine Löcher die das Bindegewebe zur Neubildung anregen. Auf diese Weise können die entstandenen Schwangerschaftsstreifen wieder verschwinden, wenn sich das Bindegewebe schließt.

Natürlich gibt es ebenfalls operative Eingriffe, sowie Laserbehandlungen, die gegen Schwangerschaftsstreifen vorgehen können. Bei einer Laserbehandlung sorgt das Licht dafür, dass die Hautrisse ausbleichen. Außerdem regt auch diese Behandlung die Neubildung von Kollagen an, so dass die Haut wieder straffer und glatter wirkt. Damit hier sichtbare Ergebnisse erzielt werden können, gilt es zwischen drei und acht Sitzungen vorzunehmen.

Wer sich hingegen für einen operativen Eingriff entscheidet, muss mit weitaus höheren Kosten rechnen. So werden die Schwangerschaftsstreifen mit einer Hautstraffung entfernt. Die Kosten für einen solchen Eingriff übernehmen die Krankenkassen in der Regel nicht, denn hier handelt es sich lediglich um ein kosmetisches Problem. Oftmals beginnen die Kosten hier bei etwa 3.000 Euro.

Keine Frau sollte sich für ihre Schwangerschaftsstreifen schämen müssen

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Möglichkeiten um Schwangerschaftsstreifen zu verhindern bzw. entstandene Hautrisse zu behandeln. Fest steht, es ist einfacher Dehnungsstreifen bzw. Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, als diese im Anschluss zu bekämpfen. Obwohl viele Schwangere bereits frühzeitig mit vorbeugenden Maßnahmen beginnen, kann  es aber dennoch passieren, dass diese hässlichen Streifen sich an bestimmten Körperstellen breit machen.

Eine Garantie gibt es auch hier nicht. Wächst ein besonders großes, wie schweres Kind im Mutterleib heran oder aber es kommt zu einer Mehrlingsgeburt ist die Wahrscheinlich hoch, dass an einigen Stellen doch die Haut gerissen ist. Der gesamte, weibliche Körper leistet in einer Schwangerschaft Schwerstarbeit und das gilt besonders für die Haut. Diese wird zum Bersten gespannt und gedehnt, so dass es kaum verwunderlich ist, dass das Bindegewebe irgendwann gezwungen ist nachzugeben.

Außerdem gibt es Frauen, die bereits im Vorfeld mit einem schwachen Bindegewebe zu kämpfen haben. Wird die Haut dann noch durch eine Schwangerschaft belastet, kann dieses Gewebe dem einfach nicht mehr standhalten und reißt. Im Grunde, muss sich keine Frau für ihre Schwangerschaftsstreifen schämen, denn was gibt es schöneres als die Geburt eines neuen Erdenbürgers? Dennoch leiden viele Frauen unter ihren Hautrissen. Vor allem dann, wenn es sich um stark ausgeprägte Schwangerschaftsstreifen handelt. Stolz zur Schau tragen, wird diese keine Frau. Durchaus lernen aber einige Frauen mit diesem Makel zu leben.

Fazit: 90% aller Schwangeren tragen nach der Geburt Narben auf ihrer Haut. Es kommt leider nicht selten vor, dass sich an bestimmten Körperstellen Schwangerschaftsstreifen breit machen. Während einige Frauen lediglich vereinzelt mit ein paar dünnen Hautrissen zu kämpfen haben, leiden andere an einem stark ausgeprägten „Zebra-Look“. Vor allem am Bauch, aber ebenso an den Hüften, wie im Brustbereich kommt es schnell zu hässlichen blau-violetten Hautrissen. In einigen Fällen machen diese auch vor Oberschenkeln, wie Oberarmen nicht halt.

Zahlreiche Frauen leiden extrem unter diesen Schwangerschaftsnebenwirkungen. Sie fühlen sich unattraktiv und hässlich. Knappe Shirts, Shorts, Röcke und Co meiden die Betroffenen jetzt. Oftmals zeigen sie sich noch nicht einmal mehr vor ihrem Partner knapp bekleidet und verfallen sogar in Depressionen. Schwangerschaftsstreifen können somit nicht nur zum kosmetischen, sondern auch zum psychischen Problem werden. Junge Frauen leiden außerdem häufiger an Schwangerschaftsstreifen, als Frauen ab 30 Jahre. Es ist immer ratsam vorbeugend etwas gegen diese Hautrisse zu unternehmen, denn die Beseitigung dieser ist oft schwierig und unter Umständen sogar sehr kostenintensiv.

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