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Narbenpflaster

Narbenpflaster helfen bei Narbengewebe

Narben nach einer Verletzung, Operation oder auch nach einer Schwangerschaft bzw. einer starken Gewichtszunahme tragen viele Menschen mit sich herum. Während einige Betroffene sich nicht an diesem Makel stören, finden andere ihre Wundmale extrem hässlich. Vor allem dann, wenn diese an gut sichtbaren Hautstellen zu finden sind.

So manchen Betroffenen belasten Narben nicht nur physisch, sondern eben auch psychisch. Demnach sind nicht nur Narbenschmerzen, sowie ein Juckreiz im Narbenbereich lästig, auch das Aussehen beeinträchtigen Narben nun einmal.

Wer etwas gegen alte, wie neue Narben tun möchte, kann mit einem Narbenpflaster sein verändertes Hautgewebe behandeln. Die Wirkungsweise eines solchen Pflasters basiert auf dem mechanischen Prozess und kommt somit ohne zusätzliche Wirksubstanzen aus.

Wie wirken Narbenpflaster?

Mit Hilfe eines Narbenpflasters werden heilende Wunden oder auch bereits entstandene Narben abgedeckt. Ein leichter Druck entsteht, so dass es zu einer Oberflächenspannung kommt. Diese Spannung hindert dann nicht nur das Gewebe am Wuchern, sondern fördert ebenso die Durchblutung. Außerdem beschert ein Narbenpflaster den nötigen Schutz vor Nässe, Schmutz und Co und beschert auf diese Weise ein heilendes Hautklima.

Im Gleichklang führt die Anwendung eines solchen Pflasters auch zu einer verbesserten Blutzirkulation, sowie zu einem verbesserten Temperaturniveau im Narbengewebe. Sowohl die Stoffwechselvorgänge, als auch die Enzymaktivität werden angekurbelt, so dass die Umstrukturierung des Narbengewebes aktiviert wird.

Wie wenden Sie Narbenpflaster richtig an?

Die Behandlung der Narbe mit einem Narbenpflaster gilt es kontinuierlich vorzunehmen. Das heißt, dass das Pflaster nicht länger als zwölf Stunden vom Narbengewebe entfernt werden sollte. Ein Narbenpflaster kann ohne Probleme zwischen 12 und 24 Stunden dauerhaft zum Einsatz kommen. So sind Narbenpflaster sowohl wasserdampfundurchlässig, als auch atmungsaktiv konzipiert worden.

Wer lediglich eine kleine Narbe mit einem Narbenpflaster behandeln möchte, kann dieses Pflaster vor der Anwendung passend zurechtschneiden. Gilt es hingegen größere Vernarbungen zu behandeln, können auch gleich mehrere Pflaster zum Einsatz kommen. So sind Narbenpflaster einfach anzuwenden und recht komfortabel zu tragen.

Wie lange gilt es Narbenpflaster anzuwenden?

Generell gilt es Narbenpflaster erst dann einzusetzen, wenn die klassische Wundheilung abgeschlossen ist. Demnach darf sich auf der Wunde kein Schorf mehr befinden und nach einer Operation müssen erst die Fäden gezogen werden, bevor ein solches Pflaster verwendet wird. Mindestens zwölf Stunden sollte ein Narbenpflaster angewendet werden. Nach längstens 24 Stunden sollte dieses dann aus hygienischen Gründen gegen ein neues Pflaster ausgetauscht werden.

In der Regel gilt es die Behandlung mit einem Narbenpflaster über zwei bis drei Monate vorzunehmen. Die Anwendungsdauer ist allerdings von der jeweiligen Wunde, sowie dessen Beschaffenheit abhängig. Außerdem spielt auch stets die Hautstruktur des Anwenders hier eine Rolle. Innerhalb der Behandlung ist es ebenfalls wichtig das Narbenpflaster nicht länger als zwölf Stunden am Stück zu entfernen. Nur wer sich an diese Dinge hält, wird nach der Anwendungszeit positive Resultate mit einem Narbenpflaster erzielen.

Ziel eines Narbenpflasters ist es, das Narbengewebe zu reduzieren, die Narbe insgesamt heller erscheinen zu lassen und diese flacher, wie straffer zu gestalten.

Wann gilt es ein Narbenpflaster anzuwenden?

Es gibt eine gute Nachricht für Menschen, die unter ihren Narben leiden, denn Narbenpflaster können nicht nur bei frischen Narben angewendet werden, sondern ebenso bei Älteren. Mit Hilfe eines solchen Pflasters lassen sich unschön aussehende Narben sichtlich aufhellen und überschüssiges Narbengewebe verbannen. Da bislang keine Nebenwirkungen bekannt sind, können auch Kinder, Allergiker, Schwangere oder Personen mit einer empfindlichen Haut solche Pflaster gegen hässliche Narben verwenden.

Vor allem an Körperstellen, die viel und oft bewegt werden, gilt es allerdings das Narbenpflaster zusätzlich mit Fixierstreifen zu befestigen. Ansonsten können diese Pflaster schnell verrutschen und zeigen demnach nicht den gewünschten Effekt.

Dürfen Narbenpflaster auch bei feuchter Wundbehandlung eingesetzt werden?

Generell lässt sich die Bildung von Narben durch eine feuchte Wundbehandlung positiv verändern. So werden hier die natürlichen Prozesse der Heilung im Körper gefördert. Bis zu 40% kann auf diese Weise der Heilungsprozess schneller vonstattengehen. Kommen Narbenpflaster zur feuchten Wundbehandlung zum Einsatz, handelt es sich hier nicht einfach nur um feuchte Narbenpflaster. In diesem Fall werden Pflaster angewendet, die mit einer hydroaktiven Wundauflage versehen sind. In dieser Wundauflage sind Stoffe enthalten, die das Austrocknen der Wundflüssigkeit vermeiden.

So sind in der Wundflüssigkeit stets Hormone, Enzyme, wie Wachstumsfaktoren zu finden, die den Heilungsprozess vorantreiben und die Neubildung von Zellen ankurbeln. Wer demnach ein solches Narbenpflaster verwendet, kann dafür sorgen, dass Narben gar nicht erst entstehen oder zumindest reduziert werden. Außerdem senken solche Pflaster das Infektionsrisiko. Allerdings können solche Narbenpflaster nur zur Behandlung frischer Narben dienen. Demnach gilt es mit diesen Pflastern lediglich Wunden zu behandeln, die noch keinen Schorf gebildet haben.

Fazit: „Normale“ Narbenpflaster eignen sich sowohl für die Behandlung alter, als auch frischer Narben. So sorgen diese bei richtiger Anwendung dafür, dass Narben heller erscheinen, überschüssigen Narbengewebe entsteht erst gar nicht oder aber wird reduziert. Außerdem wirkt das Hautbild straffer und ebenmäßiger.

Des Weiteren finden sich im Handel aber ebenfalls Narbenpflaster, die ausschließlich für frische Wunden geeignet sind. Diese Pflaster unterstützen den natürlichen Heilungsprozess der Haut und können im besten Fall gänzlich eine Narbenbildung verhindern, wenn diese richtig angewendet werden.

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