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Narbencreme

Was ist eine Narbencreme?

Eine Narbencreme bringt in der Regel eine sehr geschmeidige Textur mit. Kommt diese spezielle Creme zum Einsatz lässt sich diese ähnlich gut einmassieren, wie eine Bodylotion. Gerade das Massieren betroffener Körperstelle ist bei einer Narbenbehandlung unumgänglich. Diese fördert den Heilungsprozess der Haut. Sind bei einer Wunde die Fäden gezogen worden, kann unverzüglich die Behandlung mit einer Narbencreme erfolgen.

Diese sollte natürlich nur angewendet werden, wenn die Narbe sich bis dahin gänzlich geschlossen hat. Am Morgen nach dem Aufstehen, sowie am Abend vor dem Schlafengehen gilt es die Narbencreme auf die Narbe aufzutragen. Anschließend sollte diese spezielle Creme ein paar Minuten intensiv einmassiert werden. Auf diese Weise wird die Blutzirkulation ankurbelt und die Wirksubstanzen können optimal in die unteren Hautschichten eindringen.

Was ist eine Narbe?

Wunden, sowie Hautverletzungen müssen heilen. Während des Prozesses der Heilung kann es allerdings zu Störungen kommen. Diese kann dann die Bildung von Narben begünstigen. So zeichnet sich eine Narbe durch eine hellere oder dunklere Hautfarbe aus. Es gibt  auch Narben die eine optische ungleiche Hautoberfläche mitbringen. In diesem Fall spricht man von Verwachsungen. Meist sind kleine, normale Narben etwas heller als die übrige Haut, denn im Narbengewebe werden keine Pigmente gebildet. So ersetzt das Narbengewebe zwar die Haut bei Verletzungen, allerdings kann dieses Gewebe nicht sämtliche Eigenschaften des unverletzten Gewebes übernehmen.

Narben, die demnach auf behaarten Hautstellen entstehen, besitzen keine Behaarung. Größere Narben hingegen bringen nicht die gewohnte Hautelastizität mit. Schlägt das Wetter um, haben viele Betroffene mit Narbenschmerzen zu kämpfen, denn jetzt kommt es oftmals zu einer erhöhten Spannung der Haut. Durchaus gibt es aber auch Narben, die keinerlei Probleme bereiten und so gut verheilen, dass sie kaum mehr sichtbar sind.

Sind auch Schwangerschaftsstreifen Narben?

Nicht immer sind es äußere Verletzungen, die zur Narbenbildung führen. Auch Dehnungsstreifen bzw. Schwangerschaftsstreifen zählen zu den Verletzungen, die Narben auslösen können. Aus medizinischer Sicht werden auch diese Hautrisse den Narben zugeordnet, auch wenn diese Hautrisse nicht durch äußere Verletzungen ausgelöst wurden. So ist es das gerissene Bindegewebe, welches diese Narben bildet. Wird die Haut zu stark gedehnt, führt dies oftmals zu Schwangerschaftsstreifen.

Darf eine Narbencreme nur bei frischen Narben angewendet werden?

Keineswegs dürfen Narbencremes nur bei frischen Narben zum Einsatz kommen. Auch ältere Narben profitieren von einer Behandlung, denn auch jetzt unterstützen diese Cremes noch den natürlichen Heilungsprozess der Haut. Handelt es sich um eine ältere Narbe, die eher über trockne Narbenhaut verfügt, empfiehlt es sich eine Narbencreme anzuwenden, die einen hohen Wasseranteil mitbringt.

Wozu sind Narbencremes noch gut?

Auch zur Vorbeugung von Narben können diese speziellen Cremes angewendet werden. So eignen sich Narbencremes, beispielsweise, für die Entfernung von Tattoos. Grade während einer Laserbehandlung entstehen häufig Narben. Mit einer Narbencreme Anwendung kann hier der Heilungsprozess der Haut sofort aktiviert werden. Es macht außerdem Sinn diese Creme auch schon vor der Behandlung zu nutzen.

Was bewirkt eine Narbencreme?

Im Handel finden sich heute viele Cremes die der Narbenbekämpfung dienen sollen. Ein Apothekenbesuch sorgt da allzu schnell für ein ernstes Problem bei der richtigen Entscheidung. Meist reicht es bei kleineren Narben, wie feinen Schwangerschaftsstreifen aus, die betreffenden Stellen täglich mit einer Ringelblumensalbe zu behandeln. Diese Salbe unterstützt den Prozess der Heilung und glättet, wie pflegt das Gewebe.

Größere Schnitte oder gar Wunden hingegen gilt es hingegen besser mit einem Wundspezifikum zu behandeln. Solche Präparate sind extra für den Wundheilungsprozess entwickelt worden und sollen die Haut nach der Genesung optimal pflegen, sowie die Wunden zum Verschwinden bringen. Diese Präparate werden auch als topische Narbenpräparate bezeichnet, da diese lediglich von außen angewendet werden. So dürfen diese Narbencremes erst zum Einsatz kommen, wenn die eigentliche Verletzung ausgeheilt ist.

Welche Wirkstoffe enthalten die meisten Narbencremes?

  1. Harnstoff

Diese Substanz soll die neue Haut elastischer machen. Das manchmal auftretende Spannungsgefühl nach der Wundheilung soll dieser Stoff verhindern.

  1. Ziebelextrakt

Diese Wirksubstanz soll die Bildung von knubbeligen, wie wulstigen Gewebe verhindern.

  1. Allantoin

Durch diesen natürlichen, pflanzlichen Wirkstoff soll ein unangenehmer Juckreiz vermieden werden. Außerdem soll diese Substanz fähig sein, den Heilungsprozess zu verkürzen.

  1. Silikone

Viele Narbencremes enthalten Silikone, da dieser Stoff die Bildung von hypertrophen Narben, wie Keloiden verhindert. Auch ein Wuchs von übermäßigem Bindegewebe wird auf diese Weise vermieden.

Wie wird eine Narbencreme angewendet?

Eine Narbencreme sollte neun bis zwölf Wochen lang mindestens einmal täglich auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. Auf diese Weise erfolgt eine schnellere und saubere Wundheilung. Es gilt eine Narbencreme immer gut einzumassieren, damit die Wirkstoffe so tief wie möglich ins Gewebe eindringen können.

Durch die langanhaltende Anwendung einer Narbencreme kann das Hautbild begünstigt werden. So wird die neue Haut geglättet und sowohl elastischer, als auch geschmeidiger. Wird eine Wunde von Beginn an richtig behandelt, wie gesäubert, fördert dies den Heilungsprozess. Mit der richtigen Narbencreme im Anschluss stehen die Chancen gut am Ende ein fast unsichtbares Wundmal zu erhalten.

Ist die Narben hingegen bereits älter, kann eine Narbencreme dennoch helfen. Ein regelmäßiger Einsatz glättet auch in diesem Fall die Haut, erhöht die Spannkraft und lässt das Narbengewebe unauffälliger wirken. Ebenso kann eine Narbencreme verhindern, dass die Narbe juckt oder schmerzt.

Narben auf der Haut sind demnach kein Grund zu verzweifeln, denn mit der Anwendung regelmäßiger spezieller Cremes lassen sich auch diese Wundmale fast gänzlich unsichtbar gestalten. So eignen sich Narbencremes nicht nur zur Vorbeugung, sondern ebenso zum Narben entfernen. Frische, wie ältere Wundmale lassen sich mit diesen speziellen Cremes behandeln und auch Schwangerschaftsstreifen bzw. Dehnungsstreifen können mit Hilfe von Narbencremes zum großen Teil gemildert werden.

Fazit: Eine Narbencreme ist eine spezielle Creme gegen Narben. So können neue, wie ältere Wundmale mit dieser besonderen Pflege behandelt werden. Regelmäßige Anwendungen führen dazu, dass auch das vernarbte Gewebe geschmeidig bleibt, mit genügend Feuchtigkeit versorgt wird und mehr Spannkraft erhält. Narbenschmerzen, wie Narbenjucken lassen sich mit einer Narbencreme vermeiden. Außerdem führt der regelmäßige Einsatz zu einer besseren, wie schnelleren Heilung der Haut. Das heißt, Narben zeigen sich weitaus weniger ersichtlich. Feine, wie dünne Narben lassen sich auf diese Weise sogar fast gänzlich zum Verschwinden bringen, während größere Wundmale nicht mehr so stark auffallen. Demnach lohnt sich nach einer Operation, bei Schwangerschaftsstreifen bzw. Dehnungsstreifen und Ähnliches eine Narbencreme zu verwenden.

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