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8 Methoden der Laserbehandlung

Die Laserbehandlung gilt als eine der effektivsten Methoden zur Behandlung von Dehnungsstreifen. Wir stellen Ihnen deshalb im Folgenden verschiedene Lasertypen vor, die mal mehr, mal weniger sinnvoll bei Hautrissen eingesetzt werden können.

Im Laufe der Zeit hat die moderne Medizin zahlreiche Lasertypen entwickelt, die allesamt in verschiedensten Studien zu verschiedensten Zwecken eingesetzt und getestet wurden.

Häufig – wenn auch nicht immer – werden neue Laser auch zur Behandlung von Dehnungsstreifen eingesetzt. Die Erfolgsaussichten unterscheiden sich dabei enorm von Laser zu Laser.

Im Folgenden möchten wir Ihnen deshalb die gängigsten Lasertypen vorstellen und zeigen, wie erfolgreich sich diese bei der Behandlung von Dehnungsstreifen geschlagen haben.

Gepulster Farbstofflaser (585 nm)

Die Behandlung mit einem gepulsten Farbstofflaser eignet sich vor allem bei Dehnungsstreifen, die sich noch in der aktiven Phase befinden (Striae rubrae) und dementsprechend noch nicht ausgeblichen sind.

Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Behandlung mit einem gepulsten Farbstofflaser die Menge an Kollagen innerhalb der extrazellulären Matrix erhöht. Dies hat zur Folge, dass sich das Erscheinungsbild der Dehnungsstreifen signifikant verbessert.

Doch Achtung: Für Menschen mit dunkler Haut ist der gepulste Farbstofflaser nicht geeignet. Es könnte zu unerwünschten Veränderungen der Pigmentzellen kommen.

308-nm-Excimer-Laser

Beim 308-nm-Excimer-Laser handelt es sich um eine relativ neue Technologie, die eine hohe Präzision aufweist und eine höhere Energiefluenz in kürzerer Zeit in das Zielgewebe bringen kann.

Zwei Studien haben gezeigt, dass es bei der Anwendung des Excimer-Lasers zur zeitweisen Repigmentierung der Dehnungsstreifen kommt.

Analysen haben gezeigt, dass die Laserbehandlung dafür gesorgt hat, dass mehr Melanin in den behandelten Hautpartien gebildet wurde. Dies kann durch die vermehrte Aktivität der Melanozyten erklärt werden, die wiederum das Melanin bilden.

577-nm-Kupferbromid-Laser

Bezüglich des Kupferbromid-Lasers existiert lediglich eine Studie. Diese hat allerdings gezeigt, dass sich die Größe von Dehnungsstreifen durch die Behandlung mit einem Kupferbromid-Laser verkleinern lässt.

Um konkrete Aussagen treffen zu können, sind weitere Studien vonnöten.

1,450-nm-Diodenlaser

Die Behandlung von Dehnungsstreifen mit einem 1,450-nm-Diodenlaser scheint laut einer Studie nicht wirkungsvoll zu sein. Außerdem ist die Behandlung mit zahlreichen Komplikationen verbunden.

1,064-nm Nd:YAG-Laser

Auch der Nd:YAG-Laser wurde bereits bei Dehnungsstreifen in der aktiven Phase (Striae rubrae) getestet.

Er stimuliert die Produktion von Kollagen, weshalb es in den meisten Fällen zu einer Verbesserung des Hautbildes kommt. Der Laser wird übrigens nicht nur bei Dehnungsstreifen eingesetzt, sondern auch bei sonstigem Narbengewebe.

Des Weiteren sind bei der Behandlung mit einem 1,064-nm Nd:YAG-Laser mit wenigen Komplikationen zu rechnen, wenn der Laser korrekt eingesetzt wird.

Laut der bisherigen Studien kann der Laser auch bei dunkleren Hauttypen verwendet werden.

Pulslichttechnik (IPL-Technik)

Die Pulslichttechnik beschränkt sich nicht nur auf ein bestimmtes Lichtspektrum, wie es bei den bisher vorgestellten Lasertypen der Fall war, sondern verwendet einen Bereich von 515 bis 1.200 nm. Zum jetzigen Zeitpunkt gilt die IPL-Technik als sinnvolle Alternative bei der Behandlung von Dehnungsstreifen.

Die bisherigen Studien sind äußerst vielversprechend, da die Behandlungen zu einer signifikanten Verbesserung des Erscheinungsbildes der Hautrisse geführt haben.

Auch in diesem Fall basiert der positive Effekt auf der Neubildung von Kollagen.

UVB/UVA1-Therapie

Bei der UVB/UVA1-Therapie wird ultraviolette Strahlung verwendet, um die Dehnungsstreifen zu behandeln. Die Peaks befinden sich dabei bei 313, 360 und 420 nm. Die Technik wird bei zahlreichen Hautproblemen eingesetzt.

Bisherige Studien haben gezeigt, dass es nach der Behandlung lediglich zu einer temporären Neubildung von Pigmenten gekommen ist.

Des Weiteren kann noch nicht ausgeschlossen werden, dass die Behandlung zur Entstehung von Hautkrebs beiträgt. Diesbezüglich sind weitere Studien vonnöten, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt von dieser Therapieform abzuraten ist.

Fraktionierte Photothermolyse (Fraxel-Laser)

Bei der fraktionierten Photothermolyse – auch Fraxel-Laser genannt – handelt es sich um eine gängige und effektive Behandlungsmethode von Dehnungsstreifen.

Aus diesem Grund stellen wir Ihnen den Fraxel-Laser in einem eigenen Artikel ausführlich vor.

Quellenangabe

Elsaie M. L., Baumann L. S. & Elsaaiee L. T. (2009). Striae Distensae (Stretch Marks) and Different Modalities of Therapy: An Update. American Society of Dermatologic Surgery 35(4): 563-573.

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