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Fraxel-Laser: Fraktionierte Photothermolyse

Die fraktionierte Photothermolyse – kurz: der Fraxel-Laser – ist momentan unserer Meinung nach die beste Methode zur Behandlung von Dehnungsstreifen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Methode zur Hauterneuerung näher vor.

Der Fraxel-Laser (1.550 nm) kommt nicht nur bei Dehnungsstreifen zum Einsatz, sondern wird auch bei anderen Hautproblemen häufig verwendet. Dazu zählen hauptsächlich verschiedene Arten von Narben – wie beispielsweise Aknenarben oder auch Operationsnarben.

Wie funktioniert der Fraxel-Laser?

Bei der Behandlung mit einem Fraxel-Laser entsteht auf der Haut des Patienten eine Art Gitternetz. Dieses Netz führt dazu, dass der Laser nicht überall gleichzeitig aktiv ist und benachbarte Hautpartien stets unbehandelt bleiben. Da allerdings immer mehrere Sitzungen notwendig sind, kommt der Fraxel-Laser über kurz oder lang an allen Stellen zum Einsatz.

Der Fraxel-Laser führt zu minimalen „Verletzungen“ der Haut. Diese führen wiederum zu einem Absterben der Hautzellen (Nekrose), was im ersten Moment beängstigend klingt. Man muss jedoch bedenken, dass das Gewebe durch die Dehnungsstreifen ohnehin bereits zerstört ist.

Das tote Gewebe wird nun vom Organismus abtransportiert – es kommt zur Neubildung von Kollagen. Aufgrund dieser Neubildung verbessert sich das Erscheinungsbild der Dehnungsstreifen nach der Behandlung enorm.

Der große Vorteil beim Fraxel-Laser liegt darin, dass er – wie der Name bereits verrät – fraktioniert arbeitet. Es kommt zwar zu Verletzungen der Haut, diese Hautpartien sind allerdings immer von gesunder Haut umringt. Auf diese Weise entstehen keine nässenden, großflächigen Wunden – der Heilungsprozess wird somit beschleunigt.

Die Funktionsweise des Fraxel-Lasers wird in diesem Video recht gut erklärt. Auf diese Weise können Sie sich außerdem ein genaueres Bild über den Ablauf der Sitzung machen.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Aktuell hat man die genauen Parameter einer perfekten Fraxel-Laserbehandlung noch nicht festgelegt. Man geht jedoch davon aus, dass in den meisten Fällen zwischen drei und fünf Sitzungen notwendig sind, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Einsatzmöglichkeiten

Die fraktionierte Photothermolyse wird heutzutage bei zahlreichen Hautproblemen eingesetzt. Im Folgenden finden Sie eine beispielhafte Auflistung, die allerdings keinesfalls vollständig ist:

  • Hautfalten im Gesicht (vor allem um die Augen herum)
  • Aknenarben
  • Operationsnarben
  • Altersflecken
  • Dehnungsstreifen

Studien über fraktionierte Photothermolyse

Die Studien über Fraxel-Laser sind zahlreich und decken das gesamte Spektrum an möglichen Hautproblemen ab. Uns interessieren dabei natürlich nur die Effekte auf Dehnungsstreifen.

Natürlich könnten wir an dieser Stelle nun jede einzelne Studie vorstellen. Dies würde allerdings den Rahmen sprengen und Ihre Zeit strapazieren.

Lassen Sie es uns so sagen: Fraxel-Laser erzielen hervorragende Ergebnisse bei der Behandlung von Dehnungsstreifen. Zu dieser Erkenntnis ist man beispielsweise in den folgenden Studien gekommen, die Sie sich bei Interesse einmal näher anschauen können:

  • Kim et al. (2008)
  • Macedo et al. (2007)
  • Petro (2007)

Quellenangaben

Elsaie M. L., Baumann L. S. & Elsaaiee L. T. (2009). Striae Distensae (Stretch Marks) and Different Modalities of Therapy: An Update. American Society of Dermatologic Surgery 35(4): 563-573.

Kim et al. (2008). Fractional Photothermolysis for the Treatment of Striae Distensae in Asian Skin. American Journal of Clinical Dermatology 9(1): 33-37.

Macedo et al. (2007). Fractional Photothermolysis for the Treatment of Striae Distensae. Journal of the American Academy of Dermatology 56: 204.

Petro (2007). Fractional Photothermolysis Tackles Striae Distensae. Dermatology Times 28: 94-96. DOI: ???

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