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Cremes gegen Dehnungsstreifen: Eine Übersicht

Eine Creme gegen Dehnungsstreifen stellt eine effektive Behandlungsmöglichkeit dar. Sie dient entweder zur Vorbeugung oder zur Abschwächung von bestehenden Dehnungsstreifen, die sich noch in der aktiven Phase (Striae rubrae) befinden.

Dehnungsstreifen sind für Hersteller von Hautpflegeprodukten ein attraktiver Markt. Schließlich leidet fast jede Frau und auch so mancher Mann unter den lästigen Hautrissen. Der Verkauf einer Creme gegen Dehnungsstreifen kann deshalb ein lohnendes Geschäft sein.

Und genau hier liegt das Problem: Häufig handelt es sich bei solchen Cremes lediglich um überteuerte Feuchtigkeitscremes, deren tatsächlicher Einfluss auf Dehnungsstreifen gleich null ist.

Wir können deshalb nur die Empfehlung aussprechen, nicht die Katze im Sack zu kaufen. Man sollte sich vorher informieren und wissenschaftliche Studien heranziehen, die die Wirksamkeit solcher Cremes bzw. der enthaltenen Wirkstoffe bestätigen.

Welche Arten von Cremes gibt es?

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Cremes gegen Dehnungsstreifen unterscheiden:

  • Vorbeugende Cremes
    Vorbeugende Cremes werden immer dann verwendet, wenn noch keine Dehnungsstreifen entstanden sind, die Entstehung jedoch in Kürze zu erwarten ist (beispielsweise bei einer Schwangerschaft). Vorbeugende Cremes bereiten die Haut auf die Strapazen vor und verbesseren beispielsweise deren Elastizität. Sofern man kein Pech mit der Genetik hat, funktionieren solche Cremes in den meisten Fällen. Beispiele für solche Cremes sind Trofolastin und Alphastria.
  • Therapeutische Cremes
    Therapeutische Cremes kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Dehnungsstreifen bereits entstanden sind und sich noch innerhalb der aktiven Phase befinden (Striae rubrae). Ist dies der Fall, bleichen die Geweberisse schneller aus und werden mit etwas Glück kürzer und schmaler. Sind die Dehnungsstreifen hingegen bereits ausgeblichen (Striae alba), haben therapeutische Cremes meist keinen Effekt mehr. Ein Beispiel für einen Wirkstoff, der therapeutisch wirkt, ist Tretinoin.

Übersicht über bereits vorgestellte Cremes

Die Wirkung der Cremes und Wirkstoffe, die wir auf unserer Website vorstellen, wird von uns stets durch mindestens eine wissenschaftliche Studie untermauert. Das soll gewährleisten, dass Sie hier keine Placebo-Produkte finden, sondern nur Cremes, die Ihnen auch tatsächlich weiterhelfen.

  • Wirkstoff: Tretinoin (therapeutisch)
    Tretinoin ist ein Wirkstoff, der therapeutisch wirkt und Dehnungsstreifen in der aktiven Phase abschwächt.
  • Creme: Trofolastin (vorbeugend)
    Trofolastin ist eine Creme, die als Präventionsmaßnahme eingesetzt wird und Schwangerschaftsstreifen verhindern soll.
  • Creme: Alphastria (vorbeugend)
    Bei Alphastria handelt es sich ebenfalls um eine vorbeugende Creme, deren Wirksamkeit bereits im Jahre 1987 bestätigt wurde.
  • Creme: InstaNatural Stretch Mark Creme (therapeutisch & vorbeugend)
    Die InstaNatural Stretch Mark & Scar Creme kann sowohl therapeutisch als auch vorbeugend eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um eines der meistverkauften Produkte zur Entfernung von Dehnungsstreifen.

Fazit: Die richtige Creme gegen Dehnungsstreifen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Sie keine Wunder von einer Creme gegen Dehnungsstreifen erwarten sollten. Vorbeugung und Therapie liegen im Rahmen des Möglichen, allerdings kann man Dehnungsstreifen mithilfe von Cremes niemals vollständig entfernen.

Nichtsdestotrotz wurden die therapeutischen und vorbeugenden Wirkweisen solcher Cremes von der Wissenschaft bereits sehr häufig bewiesen und bestätigt.

Vor dem Kauf einer solchen Creme sollten Sie sich jedoch informieren, da es auf dem Markt viele schwarze Schafe gibt, die lediglich eine teure Feuchtigkeitscreme an den Mann bringen.

Cremes gegen Dehnungsstreifen: Eine Übersicht
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